Die letzten Wochen und Flucht vor dem Winter

NapierIMG_2282 war wie schon beim letzten Mal sehr schön und wir hatten auch Glück mit dem Wetter, sodass wir bei strahlendem Sonnenschein durch die Stadt und über den Farmers Market spazieren konnten. Nachdem wir am letzten Abend nochmal das Monica Loves aufgesucht hatten, machten wir uns wieder auf den Weg nach Norden.

Beim Lake Taupo machten wir noch einen kurzen ZwischenstopIMG_2304 und eine kleine Wanderung. Wir fuhren jedoch schnell weiter, denn wir wollten die Tage darauf auf einer kleinen Farm bei Raglan WWOOFen. Raglan ist ein kleiner Surferort mit einer guten Mischung aus alteingesessenen Kiwis und einer Menge Backpacker. Es gibt dort sehr schöne Läden und Cafès und es herrscht eine sehr entspannte Stimmung. Die Farm, die etwas außerhalb Raglans liegt, wird von Jan betrieben, deren Mann vor kurzem verstorbIMG_2408en war und die deshalb angefangen hatte, WWOOFer bei sich aufzunehmen, um die ganze Arbeit bewältigen zu können. Wie schon beim letzten Mal war es eine sehr angenehme Abwechslung zum Leben im Auto, wieder ein Bett und ein Dach über dem Kopf zu haben. Wir hatten diesmal sogar unsere eigene kleine Wohnung mit Ofen. Den nutzten wir dann auch jeden Abend, denn die Nächte wurden langsam doch ziemlich kalt.

Da Jan auch die Betreiber der örtlichen Surfschule kannte, wurden wir quasi gezwungen, es einmal mit dem Surfen in Raglan auszuprobieren, obwohl das Wetter eher nicht dafür sprach. 🙂 Silja machte also am nächsten Tag bei einem Surfkurs mit und schaffte es sogar aufzustehen und ich lieh mir die Ausrüstung aus und versuchte, mich an IMG_2393meine Surfversuche von vor vier Jahren IMG_2332in Australien zu erinnern. Das klappte auch relativ gut und das Surfen hat, trotz des extremem Muskelkaters, die Vorfreude auf Bali noch verstärkt. Verstärkt wurde auch der Muskelkater, nachdem wir die Brennholz-Vorräte von Jan wieder aufgefüllt hatten.

Von Raglan fuhren wir dann noch weiter nach NordenIMG_2354, da es dort wärmer sein sollte… 🙂 Wir fuhren durch Whangarei, der größten Stadt nördlich von Auckland und besuchten die Bay of Islands. Da das Wetter nun jedoch zunehmend schlechter wurde, verbrachten wir einige Zeit im Kofferraum unseres Autos, spielten Rummikub und hörten Podcasts.IMG_2369

Jetzt sind wir wieder in Auckland in der Airbnb-Wohnung, von der aus wir auch gestartet waren. Gestern haben wir Mt. Eden bestiegen und sind noch einmal im spätherbstlichen Sonnenschein durch Auckland spaziert. Das Auto ist jetzt wieder leer und unsere Rucksäcke sind vollgepackt, denn morgen geht es nach Samoa! Wir sind sehr gespannt, was uns IMG_2461da erwartet und freuen uns auf die wärmeren Temperaturen (24° -32° C).IMG_2432